Die Kreide (145 – 65 Mio. Jahre vor heute)

Die Kreidezeit ist die letzte Periode des Erdmittelalters und endete vor etwa 65 Millionen Jahren mit einer der größten Katastrophen, die die Erde jemals erlebte. Global gesehen war die Kreidezeit die bislang wärmste Epoche der Erdgeschichte. Regional gab es aber auch Gebiete mit kühlerem Klima. Die Kontinentalplatten setzten ihre Bewegung fort und es formten sich alle heute bekannten Kontinente.

  • Frühe Kreide klein  Frühe Kreide (Abbildungen ©Ron Blakey, NAU Geology)
  • Späte Kreide klein  Späte Kreide (Abbildungen ©Ron Blakey, NAU Geology)
  • Erde heute klein  Erde heute (Abbildungen ©Ron Blakey, NAU Geology)
  • Kreidezeitliche Gesteine  Kreidezeitliche Gesteine erstrecken sich in Patagonien über Hunderte von Quadratkilometern.
  • Fußspur eines Langhalssauriers  Fußspur eines Langhalssauriers aus dem Ezequiel-Ramos-Mexía-Stausee.
  • Allen Formation  Gesteine der kreidezeitlichen Allen Formation in der patagonischen Provinz RioNegro
  • Unenlagia  UNENLAGIA in einem Araukarienwald, dessen Unterbewuchs von Farnen gebildet wird
  • Scenerie aus der Oberkreide  Ein CARNOTAURUS wartet auf die Gelegenheit einen ARGIROSAURUS zu überwältigen.

In der Kreidezeit entstanden die Blütenpflanzen (Angiospermen) und breiteten sich auf der Erde aus. Zu Beginn der Kreide bestimmten aber noch die Gymnospermen – Nadelhölzer, Palmfarne, Ginkgogewächse und die Schachtelhalme – das Vegetationsbild.

In der Kreidezeit fand sowohl bei den Dinosauriern, als auch bei anderen Lebewesen eine bemerkenswerte Zunahme der Artenvielfalt statt. Diese letzte Epoche des Erdmittelalters wird häufig als das „goldene Zeitalter“ der Dinosaurier bezeichnet.

In der späten Kreidezeit traten die größten bekannten Raubsaurier auf. Einige Langhalssaurier wurden gigantisch groß. Vor allem auf der Nordhalbkugel erreichten die Vogelbeckendinosaurier den Höhepunkt ihrer Vielfalt und Häufigkeit.

Die Kreidezeit endete mit einer Katastrophe und die Dinosaurier verschwanden von der Erde. Die Mehrzahl der Wissenschaftler sieht einen gewaltigen Meteoriteneinschlag als wahrscheinlichste Ursache. Der im Durchmesser 200 km messende Chicxulub-Krater auf der Halbinsel Yucatán in Südmexiko soll den Einschlagspunkt markieren. Andere Theorien verweisen auf Vulkanausbrüche und generelle Klimaveränderungen.

Saurier in der Ausstellung:

Kreidezeitliche Saurier:
Amargasaurus, Giganotosaurus, Argentinosaurus, Unenlagia, Carnoraurus, Kritosaurus, Talenkauen, Austroraptor

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Öffnungszeiten
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Ausstellung geschlossen ...

… seit dem 30. Januar 2011.


Geschlossen seit

30. Januar 2011

Wie komme ich hin?
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