In der Kreidezeit entstanden die Blütenpflanzen (Angiospermen) und breiteten sich auf der Erde aus. Zu Beginn der Kreide bestimmten aber noch die Gymnospermen – Nadelhölzer, Palmfarne, Ginkgogewächse und die Schachtelhalme – das Vegetationsbild.
In der Kreidezeit fand sowohl bei den Dinosauriern, als auch bei anderen Lebewesen eine bemerkenswerte Zunahme der Artenvielfalt statt. Diese letzte Epoche des Erdmittelalters wird häufig als das „goldene Zeitalter“ der Dinosaurier bezeichnet.
In der späten Kreidezeit traten die größten bekannten Raubsaurier auf. Einige Langhalssaurier wurden gigantisch groß. Vor allem auf der Nordhalbkugel erreichten die Vogelbeckendinosaurier den Höhepunkt ihrer Vielfalt und Häufigkeit.
Die Kreidezeit endete mit einer Katastrophe und die Dinosaurier verschwanden von der Erde. Die Mehrzahl der Wissenschaftler sieht einen gewaltigen Meteoriteneinschlag als wahrscheinlichste Ursache. Der im Durchmesser 200 km messende Chicxulub-Krater auf der Halbinsel Yucatán in Südmexiko soll den Einschlagspunkt markieren. Andere Theorien verweisen auf Vulkanausbrüche und generelle Klimaveränderungen.
Kreidezeitliche Saurier:
Amargasaurus, Giganotosaurus, Argentinosaurus, Unenlagia, Carnoraurus, Kritosaurus, Talenkauen, Austroraptor
… seit dem 30. Januar 2011.
30. Januar 2011
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